Was die Kenntnisse über den Wald und seine Entwicklung betrifft, verwenden die unterschiedlichen Gebiete der Großregionen Daten aus nationalen und/oder regionalen Grundstückverzeichnissen. Diese Verzeichnisse sind sehr wertvolle Instrumente. Sie erfordern jedoch viel Zeit und Energie und werden nur selten aktualisiert (im Schnitt alle 10 Jahre). 

Zusätzlich zu den Waldinventuren, die sich auf systematisch und regelmäßig verteilte Stichproben stützen, gewährleistet die Fernerkundung, dass regelmäßig 3D-Informationen über eine große Fläche gesammelt werden können. Im Rahmen des Projekts arbeiten mehrere Partner an der Entwicklung eines Monitoring-Tools. Dazu werden die aus Satellitenbildern, Luftbildern und den LiDAR-Messungen gesammelten Daten kombiniert, um den Wald auf eine neue Weise zu beleuchten. Dieses Tool wird regelmäßig aktualisiert und zur Anpassung der Grundstückverzeichnisse verwendet und erlaubt es, diese schneller zu aktualisieren. 

Das Ziel der Partner ist die Entwicklung eines sehr flexiblen, gegenüber technologischen und methodologischen Entwicklungen offenen Instruments, welches immer wieder aktualisierte Informationen über den Wald zur Verfügung stellt. Dazu verwendet das Monitoring-Tool Daten, die bis jetzt nur wenig genutzt wurden, aber trotzdem viele Informationen über unsere Wälder erhalten (Typologie der Waldbestände, Quantifizierung des Holzanteils, Identifizierung der Baumarten …).

Beteiligte Partners: Ressources Naturelles Développement (RND), Université de Liège (ULg)-Gembloux Agro-Bio Tech, Université de Strasbourg (Unistra), Universität Trier, Landesforsten Rheinland-Pfalz.

 

Erwartete Ergebnisse :

  • Die Entwicklung eines elektronischen MonitoringTools für den Wald der Großregion;
  • Erstellung eines dem Wald gewidmeten Living Lab;
  • Eine Karte und eine aktualisierte Übersicht der Waldbedeckung auf den 2.375.000 ha Wald in der Großregion, mit einer Angabe der Kahlschläge, der „statischen“ Zonen und des Unterschieds zwischen Laubbäumen und Nadelbäumen;
  • Tests in Pilotgebieten für eine genauere Beschreibung des Holzbestands (Volumen, Identifizierung der Baumarten, Struktur der Waldbestände).

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